- Sozialkompetenztraining (Gewaltprävention, Anti-Mobbing-Training)
- Suchtprävention
- Sexualprävention in Schulen/ Jugendclubs
1. Sozialkompetenztraining
Jeder Mensch hat unterschiedlich intensiv ausgeprägte Stärken und Neigungen, gemäß seiner bisherigen Lebenserfahrung. In der Gruppe, unter Kollegen, in der Schulklasse usw. muss sich jeder unweigerlich mit dem, was ein anderer mitbringt, auseinandersetzen.
Wie diese Auseinandersetzung verläuft - ob sie eher eskalierend oder gewinnbringend wirkt - hängt von dem Fokus der Gruppenmitglieder ab. Dieser Fokus kann initiativ von außen gesetzt werden, sollte jedoch von Führungspersonen/ Lehrern weitergefördert werden, damit er nachhaltige Gewinne für alle bringt.
Ich biete an: in Firmen und Schulen mit Gruppen daran zu arbeiten, als Gruppe Werte anzusammeln.
Wie? -mit Methoden und Übungen aus der Erlebnispädagogik, Antiaggressionsübungen verbunden mit dem Wertebewusstsein vom weltweiten Programm "Living Values" (übersetzt: gelebte Werte).
Inhalte: - die Inhalte werden auf das jeweilige Gruppenklima oder in Schulklassen oder nach bestimmten Jahrgängen (falls gewünscht)abgestimmt, z.B. 5.Kl.: Fairness, Regeleinhaltung, Zusammenarbeit, Gruppengefühlherstellung, einfaches Miteinander-Verhandeln.
Umfang: -nach schulischen/ betrieblichen Möglichkeiten und Erfordernissen - mindestens 4 Zeitstd.
Inklusive: Die Planung und Durchführung beinhaltet immer eine Beratung über weitere innerschulische Weiterförderung zur Verfestigung der Erfahrungen bei den Teilnehmern und dient so der Nachhaltigkeit.
Preis für Schulen und Nonprofitunternehmen: 340 Euro*
Preis für Profitunternehmen: 550 Euro*
*ab 20 km Wegstrecke: zusätzlich 0,30 €/km
Tip: Social sponsoring: manchmal werden Schulprojekte von Banken der Stadt, Gleichstellungsbeauftragten, Migrationsrat oder dem Jugendschutz, dem Elternbeirat der Schule usw. unterstützt.
2. Suchtprävention
Sucht beinhaltet das Wort "Such", wie Suchen. Süchtige befrieden tiefe innere Bedürfnisse, indem sie äußerlich etwas übermäßig oft tun oder einnehmen. Ein Verhalten (Fasten beispielsweise) oder ein Stoff (Alkohol) wird über ein Maß hinweg zelebriert, weil nicht mehr maßgehalten werden kann. Körper, Geist und Seele kranken an beidem: unerfüllte Sehnsucht und toxischer Verzehr/ zwanghaftes Verhalten.
Rauskommen aus dem Teufelskreis? Hier hilft manchmal nur noch medizinische und psychische Therapie.
Besser ist es, gar nicht erst in den Kreislauf der Sucht einzusteigen, sondern die eigenen Wünsche zu kennen und zu lernen, wie sie mit Lust und Maß von uns selbst erfüllt und gepflegt werden können.
Mögliche Schulthemen: - allgemeine Infos zu Sucht, Anschauungsmaterial über die Unterschiedlichkeit von Süchten
-"Wie kann ich mich selbst aufwecken?", "Wie kann ich mich selbst beruhigen?" ohne Mitteleinnahme?
-Topmodel - und Magersucht/Bulemie? Hungern versus gesunde Diät - Vermeindliche Diätvorschläge werden unter die Lupe genommen.
Umfang: mindest. 4 Unterrichtseinheiten
Preise: ab 300 Euro* (für Schulen und Nonprofitunternehmen)
600 Euro* (für Profitunternehmen)
*zusätzlich 0,30 €/km ab dem 20. km Wegstrecke
Termine oder Fragen, bitte unter 0160 - 2122505.
Für Profitunternehmen: Gibt es im Unternehmen einen Beauftragten, der für betrieblichen Gesundheitsförderung über einen Etat verfügt?
3. Sexualprävention für Schulen/ Jugendclubs
Nach Umfragen einer Schwangerschaftsabbruchsstelle sind junge Mädchen zum Teil schon im Alter von 12/13 Jahren sexuell aktiv. Die Schule bietet die große Chance früh an Mädchen und Jungen mit Aufklärung heranzutreten und in einer Form, die sich von der anonymisierten Information in Zeitschriften abhebt. Meine Erfahrung ist, dass Teenies, die noch nicht mitten in der Pubertät sind, sehr offen auf eine ehrliche, authentische Aufklärung reagieren. Einige kennen durch Handyvideos bereits manche Praktiken und horten Halbwissen aus verschiedenen Quellen. Leider sehen einige junge Menschen respektlose Darstellungen vom sex. Umgang mit anderen/ sich selbst. Solche Prägungen halte ich persönlich für gefährdender als frühe Aufklärung. Ein anderer Gesichtspunkt ist, dass laut Gesundheitsbericht wieder vermehrt lax mit dem Thema Aids umgegangen wird.
Wenn also Lehrkräfte und Eltern entscheiden, dass die Teenies der 7. Kl. soweit sind, Verhütungsmaßnahmen im Bio- oder Ethikunterricht durchzunehmen, dann sprechen Sie mich an. Im entwickelten Parcours können die Teens sich in Ruhe die Schwangerschaftsverhütungs-mittel anschauen und die Vorteile, Nachteile, Anwendung und Sicherheit dazu nachlesen und in ihren Stationsplan eintragen. Berührungsängste mit diesem Thema verschwinden sehr schnell, weil die Schüler sehr auf sich selbst konzentriert sind und nicht mehr aufeinander schauen und meist auch nicht reden. Es bleibt beim Parcours also die Blamage "Weißt du nicht, was das ist?" aus, denn jeder Schüler wird auf den gleichen Stand gehoben.
Umfang: mindest. 3 U-Std.
Preis (Honorar+ Parcourskosten): ab 120 Euro*
*zusätzlich 0,30 €/km ab der 15.km (Wegstrecke)
Tip.: Fragen Sie die Gleichstellungsstelle nach Ko-Finanzierung.